Beiträge zu SCHWEIZ UND INNERES:

 

 

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 Juli 2017 /  S. Habegger, Wil

 

                                   Die Hochpreisinsel Schweiz wird zementiert

 

  Nun erhalten wir also bei Einkäufen im Ausland nur noch bis max. 50 Franken  statt wie bisher für 300 Franken die Mehrwertsteuer zurück. Gut ausgedacht, denn ür 50 Franken lohnt sich die Fahrt ins Ausland kaum noch.  Die superreichen Produzenten und Importeure haben sich wieder durchgesetzt.

 

Die Anliegen des Bundesrates zur Senkung der Preise in der Schweiz wurden von unseren Volksvertretern bereits früher mit scheinheiligen Argumernten bachab geschickt. So kosten z.B. Medikamente, auch die ausserhalb Europa hergestellten, in der Schweiz weiterhin das Zwei- bis Dreifache als in Deutschland. Bei Autozubehör-Artikeln  sind es oft mehr als das Zehnfache…!   Das hat herzlich wenig bis nichts mit “höheren Angestellten-Löhnen” zu tun. Die Firmenbesitzer (Arbeitgeber) und nicht die Angestellten nehmen diese lukrativen Überschüsse ein.

 Nun besteht für die Firmen erst recht kein Druck mehr, ihre überteureten Produkt-Preise zu normalisieren. Im Gegenteil: Die “Hochpreisinsel Schweiz” wird nun zementiert. Die Grossisten können nun beruhigt wieder auf 20%- bis 50%-Aktionen verzichten.

 

 Unsere National- und Ständeräte wurden als Volksvertreter gewält. Sobald sie gewählt sind, vertreten die meisten von ihnen nur noch die Reichen und ihre Firmen, in denen sie oft sogar als Verwaltungsräte etc. sitzen. Lukrative Pfründe, die sie wegen Volksanliegen doch nicht so einfach gefährden möchten… Na klar!

 

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Januar 2017 / M. Ahmed, Basel

 

                        An’Nur-Moschee und konservative Prediger verbieten?

 

Warum denn verlangen sogar Muslime die Schliessung der An’Nur-Moschee in Winterthur? Warum denn sollen strenggläubige Prediger nicht mehr predigen dürfen? Sie tun ja nur, was auch der  Prophet seinen Gläubigen wiederholt gelehrt hat und was auch im ewig gültigen Koran festgeschrieben ist. Da steht:  “Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes der Ungläubigen und vertreibt sie!“ 

 

Und auch die  strenggläubigen  Gotteskrieger  des Islamische Staates, der Boko Haram, der Al-Kaida und alle anderen Krieger Allah's. handeln  ja nur  getreu nach dem Koran und  ihrem Vorbild dem Propheten Mohammed, der diese Gebote selber ausübte und starrköpfige Ungläubige auf seinen Kriegszügen töten liess. Die  Frauen und Kinder der Getöteten wurden jeweils versklavt, was gemäss dem Koran noch immer erlaubt ist. Der Prophet hat viele Kriege gegen die Ungläubigen geführt und mit Hilfe Allah’s die meisten gewonnen. Er sagte, der Kampf gegen die Ungläubigen gehe weiter, bis die ganze Menschheit den wahren islamischen Glauben hat.

 

Und warum sollen die Dschihadisten nicht an eine Belohnung nach ihrem Märtyrertode glauben? Der Prophet  Mohammed selber verspricht ihnen für das Töten von Ungläubigen und Irrgläubigen göttliche Ehren und irdische Belohnungen im Paradies. Der Prophet erlaubt seinen Kämpfern schon im irdischen Leben ungläubige Sklavinnen zur Befriedigung ihrer Manneslust, wie es der Prophet selber auch tat.  Also  soll dies auch so bleiben. Und auch die Gotteskrieger des Boko Haram, Al-Kaida, Ansar-al-Scharia, Al-Shabaab und Islamischer Staat glauben den Worten des Propheten und befolgen seine Gebote und ihre Rechte gegen die Ungläubigen. Auch die Salafisten sind von diesem göttlichen Auftrag gegen die Ungläubigen überzeugt, so wie es der Prophet lehrt und wie es im ewig gültigen Koran steht.  

 

Wer also diese Aufrufe des Propheten  zum Kampf gegen die Ungläubigen und Irrgläubigen leugnet und auch die göttlichen Belohnungen für die Märtyrer leugnet, der leugnet auch die  Worte des Propheten.  Aber die heiligen Märtyrer sind stark in ihrem Glauben und lassen sich nicht beirren.

     

Die Anerkennung des Islam als Landesreligion würde voraussetzen, dass der Heilige Krieg gegen die Ungläubigen aufgegeben wird. Echten fundamental-gläubigen Muslimen muss daher die Anerkennung als Landeskirche egal  sein, wenn ihnen das Wort des Propheten noch etwas gilt. 

 

 

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  Dezember 2016 / P. Ineichen, Grenchen   

 

                          JA zum Verhüllungsverbot

 

Österreich hat das Verhüllungs-Verbot eingeführt. Ab dem 1. Oktober 2017 muss Jedermann/Jedefrau in der Öffentlichkeit sein/ihr Gesicht zeigen und so erkennbar sein. Und wann zieht die Schweiz nach?

 

Das Verhüllungsverbot betrifft Burkaträgerinnen ebenso wie verhüllte Holigans.  Den Letzteren geht es darum, als Inkognitos in einer Gruppe Randalierender unerkannt kriminelle Handlungen begehen zu können. Sie schlagen Fenster ein, zünden Autos an, attakieren die Polizei. Hier ist das Verhüllungsverbot unbestritten.

 

Mehr zu reden gibt das Burka-Verbot. Zwar wird die muslimische Vollverschleierung in der Schweiz (noch) nicht häufig gesehen. Umso mehr zieht sie die Aufmerksamkeit aller auf sich. Doch das ist noch kein Grund zur Sorge.

 

Aber die muslimische Vollverschleierung, die übrigens nicht von Mohammed stammt und erst später von radikalen Moslems befohlen wurde, entspringt einem fundamental-islamischen Frauenbild und ist gemäss dem bekannten Islamkritiker  Hamed Abdel-Samad (Sohn eines ägyptischen Imam) “ein Symbol der Unterdrückung der Frau”. Die Burka erinnert an den radikalen Islam und dessen blutige  Auswirkungen im Vorderen Orient, in Nord- und Westafrika. Insbesondere auch aramäische und koptische Christen werden in einigen islamischen Gegenden mit Tod und Vertreibung bedroht. Und militante Religionsführer und Burka-Bejaher verkünden, man werde die Waffen nicht ruhen lassen, bis die ganze Menschheit islamisch sei.

 

Verschiedene Staaten, nicht nur in Europa,  haben bereits ein Burka-Verbot erlassen. Selbst das muslimische „Forum für einen fortschrittlichen Islam“ lehnt die Verschleierung des Gesichtes ab: Mit Religions-Freiheit habe die Burka nichts zu tun.

 

Auf die wenigen Touristen, die wegen des Burka-Verbotes die Schweiz nicht besuchen würden, können wir verzichten. Herr und Frau Schweizer haben das Recht, ihr Land vor allen Arten gefährlicher Extreme und ihrer Symbole zu schützen. Vorbeugen ist  besser als heilen.

 

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Oktober 2014 / Mai 2016 / Haas Paul, Winterthur

 

                        Die Kuh-Prämie, die Baum-Prämie, die Horn-Prämie, die Gartenprämie, die...

 

Mein Bruder wohnt nebem einem Bauern und fragte ihn einmal: “Warum fällen Sie diesen dürren Baum neben Ihrem Haus nicht? Er trägt ja schon jahrelang nicht mehr!” Der Bauer: “Warum sollte ich? Für jeden Obst-Hochstammbaum bekomme ich Bundessubventionen, egal ob er noch trägt oder nicht”.

 

Ich ging kürzlich  einen Feldweg entlang. Da standen drei Bäme mit gelben Mostbirnen. Der Ackerboden war übersäht von ihnen, die Birnen im Feldweg vom Traktor zermalmt. Es war offensichtlich, dass niemand die Birnen auflesen und mosten wollte. Die drei Baumprämien bringen genug ein.

 

Inzwischen gibts auch eine Prämie für den ganz privaten Gemüsegarten, und für das besonders schöne Stappeln der weissen Heubeutel im Freien. Absurd! Irgendwie muss der Bund  ja die drei bis vier Milliarden Landwirtschafts-Subventionen los werden...! Die Einnahmen der Bauern bestehen heute zu 60% aus Direktzahlungen und Subventionen, die scheinbar nicht mal versteuert werden müssen.

 

Und der neueste Wurf: Jedermann muss ein Grundstück, das über die Jahre um das Zehnfache, Zwanzigfache, an Wert zugenommen hat, beim Verkauf entsprechend versteuern. Die Bauern aber haben nur einen Bruchteil davon zu entrichtern,  dank einer starken Lobby im Nationalrat! Neben den Bauern gehören halt auch dier Maschinen- und Futterhändler, die Agrochemie etc. dazu. Und das "Bauernsterben" rührt zu Tränen! Die Wahrheit: Jungbauern versuchen verbgeblich einen Bauernhof zu pachten oder zu kaufen.  Altbauern haben ihren Hof, da ihre Söhne andere Berufsziele hatten, an Grossbauern verkauft. Das also nennt man tränenrührend "Bauernsterben"!

 

In meinem Heimat-Dorf kursiert der Spruch: "Fährt Einer mit einem teuren Mercedes vor, zahlt aber keine Steuern, so ist es ein Bauer." Denn diese können fast alles von den Steuern abziehen. Ihr tatsächliches Einkommen liegt dann deutlich höher dem eines einfachen Angestellten oder Handwerkers. Warum? Wenn die "Ernährer des Schweizervolkes" jammern, so ist die Wirkung garantiert. Diese Ungleichheit und all die Kosten für die Subventionen tragen die echten Steuerzahler, die mit dem Lohnausweis und dem Rentenausweis, die kaum Abzüge machen können.

  

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September 2014 / Caruso Monica, Basel

 

                                                Einzelfälle bedrohen unser Sozialwesen

 

Die Presse hat ein paar kostenintensive Einzelfälle im Sozialbereich in grosser Aufmachung präsentiert. Leserinnen und Leser bis hin zu namhaften Politikern fordern nun Radikalmassnahmen im gesamten Sozialbereich. Das ist übertrieben. Sicher bedürfen diese Einzelfälle einer genauen Untersuchung. Aber daneben sind Tausende Mitmenschen, die ohne Schuld auf soziale Zuwendungen angewiesen sind und jeden Franken benötigen. Eine überstürzte Verallgemeinerung würde auch diese Mitmenschen unnötig hart treffen.

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September 2013 / Mächtry Manuel,Biel

 

                    Wolf und Bär sind mit der heutigen Schweiz nicht mehr vereinbar

 

Für Stadt- und Tieflandbewohner mag es eine romantische Vorstellung sein, Bären und Wölfe wieder in der Schweiz anzusiedeln, für Berg- und Bergtälerbewohner ist es alles andere. Seit vor über 150 Jahren Wolf und Bär in der Schweiz ausgestorben (worden) sind, haben sich die Landschaften, die Bewohner und die Haltung ihrer Nutztiere in eine Richtung entwickelt, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Bewirtschaftung der Bergweiden, auch entfernter, wurde frei von Ängsten, Befürchtungen und teuren Schutzmassnahmen. Die Berg- und Talbauern konnten bis heute ihre Tiere überall und zumeist unbeaufsichtigt weiden lassen, Wanderer sich überall wohlfühlen, Schulkinder ihre Abkürzung durch den Wald wählen, angst- und sorgenfrei.

 

Bär und Wolf kommen nun in eine völlig veränderte und schutzose Landschaft, wo sie auf ungeschützteTiergruppen und offene Gärten stossen, was zu jenen Zeiten nicht der Fall war. Kann man es ihnen verübeln, wenn sie in ihrem Blutrausch ganze schutzlose Herden vernichten, wenn sie in Gärten und Anwesen eindringen, wenn sie gefährliche Rudel zu bilden beginnen, wenn Mutterwölfe und Mutterbären eines Tages anfangen, Schüler, Wanderer, Waldarbeiter anzugreifen?

 

 Nun kann man zweierlei tun: entweder mit dauerhaftem hohem Personal- und Matrialaufwand Wolf und Bär von Mensch und Tier fernhalten, Herdenschutzanlagen bauen und unterhalten, entfernte Weiden nicht mehr benutzen, den geschädigten Tierhaltern wieder und wieder die Schäden vergüten. Dies alles auf Kosten der Steuerzahler. Zur Zeit rechnet man mit 50 Millionen pro Jahr, bald dürften es das Doppelte oder gar das Dreifache sein.

 

Oder man kann Wolf und Bär wieder wegweisen und die heutigen bären- und wölfefreien Landschaften so belassen, wohin sie sich in all den Jahren zur Zufriedenheit aller entwickelt haben. Luchs, Fuchs, Dachs und Marder genügen voll als Waldpolizisten, Grossraubtiere richten mehr Schaden als Nutzen an.

 

 

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  Februar 2013 / J. Arnold, Oftringen

 

                                       Benachteiligte Kinder mit Migrationshintergrund

 

Die Priorität der Beherrschung der deutschen Sprache für die schulische Bewährung und die Erreichung höherer Schulstufen bei gleichen intellektuellen Voraussetzungen ist zur Genüge dokumentiert. Beispiel: Sarah Börnsen, Köln, 2005: Sprachkompetenz und Schulerfolg: “Der Schulerfolg der Kinder in unserem deutschen Bildungssystem ist eng verwurzelt mit der Sprachkompetenz jedes einzelnen Kindes. Wenn die Kinder keine ausreichenden sprachlichen Kenntnisse besitzen, haben sie es in unserem Bildungssystem deutlich schwerer als andere Kinder. Dies gilt einerseits für Kinder mit Migrationshintergrund, andererseits auch für Kinder aus bildungsfernen Schichten und somit für Kinder aus sozial schwachen Familien….“

 

Chancengleichheit ist in vielen Gegenden und Gemeinden der Schweiz für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund noch zu wenig Tatsache. Der Chancengleichheit könnte man schon im Kindergarten durch die Einführung der hochdeutschen Sprache näher kommen. Konservative Kreise sind aber mit Erfolg dagegen Sturm gelaufen. Aber kein „Urschweizer-Kind“ würde dadurch benachteiligt, weder intellektuell noch emotional. Hingegen könnten Kinder mit Migrations-hintergrund schon vor dem Schuleintritt unserem sprachlastigen Unterricht näher kommen.

 

Die Aufgabenhilfe, welche vor allem von Kindern aus fremdsprachigen Familien resp. Familien mit Migrationshintergrund besucht wird, wäre eine weitere Chance. Voraussetzung ist natürlich, dass die Helfer/Innen selber über die notwendigen Sprachkompetenzen in Wort und Schrift verfügen, was leider nicht überall der Fall ist. Aus genau diesem Grunde schicken ja die der deutschen Sprache nicht mächtiegn Eltern ihre Kinder in die Aufgabenhilfe.

 

Wie schon Börnsen (oben!) feststellte, haben Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund bei gleicher Intelligenz noch immer deutlich weniger Chancen anspruchsvollere Schulstufen und Lehrstellen zu erreichen. Beispiel aus der kantonalen Schulstatistik: Ein Drittel der Kinder einer Primarschule stammt aus Familien mit Migrationshintergrund. In der Sekundarschule machen sie noch 12% aus, in der Bezirksschule noch 2-3%. An den Schulen von Oftringen trifft man ähnliche Verhältnisse an. Auch in der Hausaufgabenhilfe könnte der Abstand durch kompetente Sprachförderung und ein fehlerfreies Sprachmodell verkleinert werden.

 

Und die Fahrtheorie-Prüfung wird jungen Menschen aus Einwanderungsländern aus falsch verstandenem Entgegenkommen in deren Muttersprache ermöglicht (türkisch, albanisch, portugiesisch etc.), obwohl der Besitz des „Billetes“ für alle jungen Leute eine gewaltige Motivation darstellen würde, endlich richtig Deutsch zu lernen. So würden auch junge Männer und Frauen aus Einwanderungsländern sich leichter in unsere Gesellschaft integrieren können und mehr Chancen bei Lehrstellen- und Arbeitsstellenbewerbungen haben.

 

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Februar 2013 / Jan Gygax Fribourg

 

                Die schweizerische  Kuscheljustiz treibt immer sonderbarere Blüten

 

 Um 20 Prozent haben Diebstähle in Zügen und Bahnhöfen in einem einzigen Jahr zugenommen, Tätlichkeiten und Übergriffe sogar um 70 Prozent, obwohl das Sicherheitspersonal aufgestockt wurde. Bahnpolizei und Zugspersonal werden gar verhöhnt und provoziert, denn ernsthafte Konsequenzen haben Provokateure kaum zu befürchten. Man spricht schon von einem beinahe rechtsfreien Raum in Zügen und Bahnhöfen. Über 40 Mio kosten die Personal- und Sicherheitsmassnahmen inzwischen, und die Folgen sind, neben dem zunehmenden Frust des Bahn- und Polizeipersonals, auch Fahrkarten- und andere Verteuerungen. Auch gegen die zunehmenden Übergriffe und die Zerstörungswut der Chaoten in und um Fussballstadien wurde bisher noch kein Mittel gefunden, denn auch hier haben die Akteure kaum mit ernsthaften Konsequenzen zu rechnen. Die wirkliche Ursache liegt bei unserer Kuscheljustiz, die in der Schweiz einzigartig ist. Chaoten, Delinquenten und Provokateure, ob erwachsen oder minderjährig, lassen sich nur durch härtere und griffigere Strafgesetze abschrecken. Alles andere inklusive die Aufstockung des Personals kostet nur Unmengen an zusätzlichem Geld, ist und bleibt aber weitgehend ohne die erhoffte Wirkung. Die totalitären Staaten der UDSSR wünschen wir uns nicht zurück. Aber solche Missstände wie in unseren Zügen, Bahnhöfen, Fussballstadien etc. kannte man dort nicht – wegen der harten Straffmassnahmen!

 

Inzwischen fordert auch die Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren wegen der zunehmenden Kriminalität und Respektlosigkeit eine Abkehr von der "Kuscheljustiz". Oder müssen unsere Ordnungshüter eines Tages gar tatenlos zusehen, wie Randalierer und Chaoten ihnen an die Uniformen pinkeln?

 

 

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März 2012 / Müller M. Brugg 

 

                                        Die Konkurrenz-Lüge der Krankenkassen

 

In der Schweiz existieren ca. 80 Krankenkassen (KK) mit 80 Versicherungspalästen, 80 Direktoren (der teureste erhält 900‘000 CHF pro Jahr) und Direktoren-Mercedes und einem Heer von Filialen und Angestellten. Und das alles bezahlen wir mit unseren steigenden Prämien. Allein in meiner Kleinstadt von ca. 9'000 Einwohnern gibt es heute auf kleinstem Raum fünf Filialen von diversen Krankenkassen. Mit der Einheitskasse (betrifft nur die obligatorische Krankenversicherung) müssten wir nur noch eine finanzieren. Eine einzige Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung ist deshalb schon lange überfällig.

 

Es war abzusehen, dass die heutigen KK und ihre Interessenvertreter im National- und Ständerat und die vielen weiteren Nutzniesser und Profiteure des heutigen Systems gegen diese Einheitskasse Sturm laufen würden. Ein Hauptargument der Profiteure lautet: Im Falle einer Einheitskasse würden Wettbewerb und Konkurrenz fehlen. Aber genau darauf können wir Prämienzahler verzichten. Das gegenseitige Abwerben von Mitgliedern verbessert keine eizige oblig. KK-Leistung, kostet aber eine zweistellige Millionensumme! Und wer bezahlt diese immensen Werbekosten? Wir mit unseren Prämien!

 

Stoppen wir diesen 80-fachen Krankenkassenirrsinn und die Prämientreiberei mit einer wohldurchdachten und endlich kostensparenden Einheitskasse! Die Prämien sinken alsdann deutlich bei gleich bleibenden Leistungen.

 Die SUVA ist beispielsweise eine solche schweizerische Einheitskasse, bestens organisiert, effizient, sehr verwaltungsgünstig und kommt ohne grosse Werbekosten aus.

 

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Müller M. Brugg / Ergänzung zu  "Die Konkurrenzlüge der KK":

 

Ein Skeptiker sagte zu meiner Kritik an den 80 KK: Die Einheitskasse würde zum Verschwinden eines Grossteils der heutigen Kassen führen. Die Folge: Viele Angestellte werden entlassen, werden arbeitslos. Stimmt, und das ist schmerzlich, aber vorübergehend. Man kann ein überholtes und nicht mehr taugliches System (Betrieb, Organisation) nicht einfach weiterhin defizitär aufrechterhalten, nur um Entlassungen zu vermeiden. Sonst hätten wir z.B. noch alle defizitären Textilfabriken, Autohersteller, Eisengiessereien etc. aus dem letzten Jahrhundert, und der Bund müsste sie Jahr für Jahr mit x Milliarden subventionieren.

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Februar 2012 / Santiago Mario, Zürich

 

                                        Eine gefährliche Kreisel-Regel für Velofahrer/innen

 

  Ein Freund im Schulbereich machte mich darauf aufmerksam. Was da im TCS-Lehrmittel für Schüler/innen (FIT FÜRS VELO / Lehrmittel für sicheres Velofahren) auf Seite 22 steht, ist eine äusserst gefährliche Empfehlung: “So fahre ich im Kreisverkehr: Ich fahre gegen die Mitte der Kreisfahrbahn, wenn ich den Kreisel später als bei der nächsten Ausfahrt verlassen möchte.” Diese Regel ist ganz allgemein und erst recht für Kinder eine Anleitung zum Verunfallen! Versuchen Sie es als Erwachsener selber in der Realität! Der Wechsel in die Mitte, aber erst recht von der Mitte an den Rand hinaus, also das Kreuzen nachfolgender PW- und LKW-Bahnen, ist für Velofahrer recht gefährlich. Zudem wird man als Velofahrer leichter übersehen. Wer dies empfiehlt, ist noch nie mit einem Velo in einem dichtbefahrenen Kreisel unterwegs gewesen und hat sich gemäss dieser Empfehlung verhalten. Ich fahre mit dem Velo, auch bei mehrspurigen Kreiseln, nach mehreren schlechten Erfahrungen immer am rechten Rand, auch wenn ich erst die zweite oder dritte Ausfahrt anstrebe. Dies ist für Velofahrer am sichersten. Da wird niemand überfahren. Ich hatte seither nie mehr Probleme, von einem rechtsabbiegenden Auto oder Motorrad am Vortritt behindert zu werden.

 

Ich fahre mit meinem Velo also immer ganz am rechten Kreiselrand. Zusätzlich gebe ich nicht nur ein Handzeichen beim Verlassen des Kreisels, sondern auch kurz ein linkes Handzeichen, wenn ich vor einer Ausfahrt im Kreisel bleiben will. Dies ist gemäss meiner Erfahrung die absolute sicherste Art, jeden Kreisel unbeschadet wieder zu verlassen, und dies sollte man unbedingt auch den Kindern beibringen. Ich kenne viele Leute, die meine "Variante" versucht haben - und es nun nur noch so machen.

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